Warum es das grüne Pferd gibt und wie es entstanden ist 

 

Es waren einmal zehn Menschen, die gar viel Gefallen an Literatur hatten. So beschlossen sie, sich in der Teestube im alten Fischerhaus zusammenzusetzen und eine literarische Plauderstunde ins Leben zu rufen. Einmal im Monat diskutieren sie über Schriftsteller, Dichter und deren Erzeugnisse, eben über Bücher.

Und über diesem munteren Geplauder entstand die Idee, dass sie selbst etwas schreiben wollten. Flugs taten sie das auch, indem jeder einen Satz aufschrieb. Der Dichter unter ihnen sollte die Sätze mit inhaltlichen Zwischenräumen füllen. Der erste Satz lautete: „Es stand ein grünes Pferd im Flur.“ Da dachte sich der Dichter, dass dies ein schwieriges Unterfangen sei und die Muse sich ziemlich anstrengen und ihn auf das Heftigste küssen müsste. Aber je mehr er schrieb, desto heftiger küsste ihn die besagte Muse. Und es kamen immer mehr und immer neue und immer verrücktere Sätze hinzu bis, ja bis schließlich diese kunterbunte Geschichtensammlung an drolligen Einfällen, kuriosen Ideen, lachkrampferzeugenden Begebenheiten und skurrilem Seemannsgarn. Geboren aus ulkigen Wortfetzen, witzig überhitztem Geplapper und putzigen Sätzen entstand.

 

 

   Matthias Friedmann   - Conny Schuchardt-Wolf  - Angelika Dietz  - 

  Edith Kociorski  - Rudolf Müller  - Manfred Haas  - Bernd Wolf  - 

  Jutta Zeier  - Gudrun Schön  - Gerhard Roth 

 

 

 

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© Gerhard Roth